Wann es passt
Passt, wenn Qualifizierung und Transfer im Mittelpunkt stehen
Wählen Sie dieses Ausbildungsprogramm, wenn Teilnehmende Methoden nicht nur kennenlernen, sondern in ihren Rollen anwenden und dauerhaft in die Praxis übertragen sollen.
Workshops / Prozessmoderatoren-Ausbildung
Die Prozessmoderatoren-Ausbildung richtet sich an Unternehmen, die Analyse- und Verbesserungsworkshops zunehmend intern vorbereiten, moderieren und auswerten wollen. Sie verbindet Methodenverständnis, Moderationspraxis und Transfer in reale Workshop-Situationen.
Wann es passt
Wählen Sie dieses Ausbildungsprogramm, wenn Teilnehmende Methoden nicht nur kennenlernen, sondern in ihren Rollen anwenden und dauerhaft in die Praxis übertragen sollen.

Die Ausbildung macht aus Methodenwissen eine tragfähige Moderationspraxis für reale Analyse- und Verbesserungsarbeit.
Durchführung
Wie dieses Format typischerweise durchgeführt wird
Digitales Format mit Live- und Methodencoaching für den Transfer.
Passender nächster Schritt
Academy-Anfrage
Für wen / Wann sinnvoll
Prüfen Sie anhand von Zielgruppe, Ausgangslage und erwartetem Nutzen, ob dieses Format zu Ihrer Situation passt oder ein anderer Einstieg sinnvoller ist.
Für wen
Passend, wenn
Typischer Nutzen
Eher nicht
Typische Ausgangslagen
Ausgangslage 01
Verbesserungsworkshops hängen stark an externer Moderation
Ausgangslage 02
interne Projektleiter sind fachlich gut, aber unsicher in der Workshop-Moderation
Ausgangslage 03
Teams kommen in Workshops nicht zu klaren Ergebnissen
Ausgangslage 04
Diskussionen verlaufen unstrukturiert oder werden von Einzelnen dominiert
Ausgangslage 05
Konflikte und Widerstände im Team bremsen die Analyse
Ausgangslage 06
Methoden sind bekannt, werden aber in der Praxis nicht sicher angewendet
Nächster Schritt
Wählen Sie dieses Programm, wenn Qualifizierung, Transfer und interne Befähigung wichtiger sind als ein punktueller Einmalworkshop.
Ablauf
Die Ausbildung arbeitet nicht nur mit Moderationstechniken, sondern mit realen Workshop-Situationen, Analyseformaten und Transferfragen aus dem Unternehmensalltag der Teilnehmenden.
01
Klärung der Zielsetzung mit dem Auftraggeber Auswahl geeigneter Teilnehmender für die Moderatorenrolle Auswahl eines realen Projekts oder Prozesses als Anwendungsfall Abstimmung der Workshop-Reihe und der Lernschwerpunkte
02
Einführung in die Rolle des Prozessmoderators Abgrenzung zwischen fachlicher Verantwortung, Projektleitung und Moderation Vermittlung zentraler Prinzipien wirksamer Workshop-Moderation Schulung in methodischen Grundlagen: Schnittstellenanalyse Prozessanalyse Wertstromanalyse Potenzialidentifikation und Priorisierung Maßnahmenableitung und Nachverfolgung Schulung in Moderations- und Teamthemen: Aufbau und Steuerung von Workshops Arbeit mit Gruppen in Analyse- und Veränderungssituationen Umgang mit Dynamiken im Team Teamentwicklung und Tuckman-Phasen Aktivierung der Teilnehmenden Umgang mit Widerständen und unterschiedlichen Sichtweisen Anwendung an einem realen Projekt: Co-Moderation mit Begleitung schrittweise Übernahme von Moderationsaufgaben Reflexion und Feedback auf Meta-Ebene
03
Reflexion der Moderationspraxis im Team Bewertung von Stärken, Entwicklungsfeldern und nächstem Lernschritt Ableitung konkreter Maßnahmen zur weiteren Befähigung Planung der eigenständigen Durchführung weiterer Workshops
Was danach vorliegt
Nach dem Prozessmoderatoren-Ausbildung liegt nicht nur eine Analyse vor, sondern eine Arbeitsgrundlage, mit der Entscheidungen, Umsetzung und Folgearbeit direkt anschließen können.
Ergebnis 01
geschulte interne Prozessmoderatoren
Ergebnis 02
klares Verständnis von Rolle, Aufgabe und Grenzen der Moderation
Ergebnis 03
angewandtes Methodenwissen für Analyse- und Verbesserungsworkshops
Ergebnis 04
praktische Erfahrung an einem realen Projekt
Ergebnis 05
strukturierte Vorgehensweise für Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Workshops
Wirkung im Alltag
Wie es danach weitergehen kann
Nach der Ausbildung lohnt es sich, reale Workshops bewusst zu begleiten und Moderatoren in der ersten Anwendung noch punktuell zu coachen.
Wofür diese Begleitung sorgt
Die Ausbildung zielt darauf ab, interne Moderationskompetenz im Unternehmen aufzubauen. Die Begleitung unterstützt vor allem bei den ersten eigenen Anwendungen und bei komplexeren Workshop-Situationen.
Fallbeispiel reguliertes Umfeld
In einem Unternehmen wurden Process Owner benannt und Projektleiter für Verbesserungsprojekte aufgebaut. In der Praxis zeigte sich jedoch eine weitere Lücke: Es wurde deutlich: Neben Verantwortung und Projektsteuerung brauchte das Unternehmen auch interne Moderationskompetenz. Analyse- und Verbesserungsworkshops waren weiterhin stark von externer Moderation abhängig interne Projektleiter hatten Methodenwissen, aber wenig Sicherheit in der Moderation Teams kamen in Workshops nicht immer strukturiert zu tragfähigen Ergebnissen die Qualität der Workshop-Durchführung schwankte stark Ziel war es, interne Prozessmoderatoren aufzubauen, die Analyse- und Verbesserungsworkshops methodisch sicher und teamorientiert durchführen können. Dazu wurde eine praxisnahe Ausbildung aufgesetzt, die Methoden, Moderation und reale Anwendung miteinander verbindet.
Branche
Produktion / reguliertes Umfeld (Kunde anonymisiert)
Vorgehen
Ergebnis
interne Moderatoren gewannen Sicherheit in der Durchführung von Workshops Methoden wurden strukturierter und sicherer angewendet Teams arbeiteten fokussierter und ergebnisorientierter zusammen die Organisation wurde unabhängiger von externer Moderation Verbesserungsarbeit konnte breiter intern getragen werden
Nächster Schritt
Die ausgebildeten Moderatoren übernahmen weitere Workshops im Unternehmen und wurden in den ersten Anwendungen weiter begleitet. So entstand Schritt für Schritt interne Kompetenz für Analyse, Moderation und Verbesserungsarbeit.
FAQ
Der Projektleiter steuert die Umsetzung eines Projekts. Der Prozessmoderator führt Teams methodisch durch Analyse- und Verbesserungsworkshops und sorgt dafür, dass gemeinsam tragfähige Ergebnisse entstehen.
Je nach Anwendungsfall werden Methoden wie Schnittstellenanalyse, Prozessanalyse, Wertstromanalyse, Potenzialpriorisierung und Maßnahmensteuerung vermittelt und praktisch angewendet.
Es geht ausdrücklich um beides. Neben den Methoden spielen Moderation, Teamdynamik, Teamentwicklung und der Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen eine wichtige Rolle.
Ja. Ziel ist, dass die Teilnehmenden reale Analyse- und Verbesserungsworkshops eigenständig vorbereiten, moderieren und auswerten können. Für die ersten Anwendungen ist begleitendes Sparring sinnvoll.
Passende nächste Schritte
Je nach Ergebnis kann ein benachbarter Workshop, die Prozess-KI-Potenzialwerkstatt, ein breiterer OpEx-Aufbau oder ein Ausbildungspfad der passende nächste Schritt sein.
End-to-End-Verantwortung klären
Für Unternehmen, in denen Prozessverantwortung über Abteilungsgrenzen hinweg geklärt und wirksam geführt werden soll.
End-to-End-Prozess konkret ordnen
Für End-to-End-Prozesse mit vielen Übergaben, Rückfragen und Schleifen, die erst gemeinsam verstanden und in ein Sollbild überführt werden müssen.
Programm aus Training, Projektarbeit und Coaching
Für Unternehmen, die Six Sigma nicht als isoliertes Seminar, sondern als Programm mit realer Projektarbeit, Coaching und nachhaltigem Kompetenzaufbau aufsetzen wollen.
Konkreten Bedarf klären
Im Gespräch klären wir, ob dieses Format wirklich zur Lage passt, wie es zugeschnitten werden sollte und wie ein sinnvoller nächster Schritt danach aussieht.