Workshops

Der Methodenkatalog für wirksame Prozessarbeit

Wenn Übergaben stocken, Engpässe den Fluss bremsen oder Verantwortung im Alltag unklar bleibt, finden Sie hier den passenden Workshop. Ist der wirksamste Hebel noch offen, klären wir ihn zuerst in der Potenzialwerkstatt.

Geeignet für

klar eingegrenzte Prozessprobleme mit greifbarem Ziel und den richtigen Beteiligten

Auswahl

12 konkrete Formate in 3 klaren Feldern

Wenn noch offen

Die Potenzialwerkstatt klärt zuerst, ob Workshop, Analyse oder Automatisierung den größten Hebel bietet

Einordnung

Wählen Sie direkt einen Workshop, wenn Prozess, Ziel und Beteiligte bereits greifbar sind. Sind Ursache und wirksamster Hebel noch offen, startet die Klärung mit der Prozess-KI-Potenzialwerkstatt. Wenn vor allem Rollenaufbau und dauerhafter Kompetenztransfer zählen, führt der Weg in die Academy.

Bewährte Prozessarbeit

Drei Kernformate für Schnittstellen, Prozesse und Wertströme

Wählen Sie den Schnittstellen-Workshop für wenige kritische Übergaben, den Prozess-Workshop für einen bereichsübergreifenden Ablauf und den Wertstrom-Workshop für Fluss, Bestand und Engpässe. Wenn diese Einordnung noch offen ist, klärt die Potenzialwerkstatt zuerst den sinnvollsten Hebel.

Moderierter Workshop zur Klärung eines Teilprozesses mit mehreren Beteiligten an einem Board.

Bewährtes Kernformat

Kritische Übergaben konkret sortieren

Schnittstellen-Workshop

Für klar benennbare Übergaben oder Teilprozesse, die schnell sortiert, verantwortlich gemacht und in erste Verbesserungen überführt werden sollen.

Durchführung: Präsenz / Hybrid

  • Lage: 2 bis 3 kritische Übergaben oder ein eingrenzbarer Teilprozess
  • Nutzen: gemeinsame Sicht auf Inputs, Outputs und Reibung plus direkte Quick Wins
  • Rahmen: meist 2 Tage, bei höherem Umsetzungsanteil bis 3 Tage
Bereichsübergreifender Workshop mit großflächig visualisiertem Prozessbild an einer Wand.

Bewährtes Kernformat

End-to-End-Prozess konkret ordnen

Prozess-Workshop

Für End-to-End-Prozesse mit vielen Übergaben, Rückfragen und Schleifen, die erst gemeinsam verstanden und in ein Sollbild überführt werden müssen.

Durchführung: Präsenz / Hybrid

  • Lage: bereichsübergreifender End-to-End-Prozess mit vielen Übergaben
  • Nutzen: gemeinsames Ist-/Soll-Bild und priorisierte Maßnahmen für mehrere Bereiche
  • Rahmen: meist 3 bis 5 Tage mit Kernteam und gegebenenfalls Teilteams
Wertstrom-Workshop mit Team vor einer großformatigen Prozessdarstellung.

Bewährtes Kernformat

Gesamtsystem und Engpässe konkret sichtbar machen

Wertstrom-Workshop

Für Flussprobleme mit größerem Hebel, wenn Durchlaufzeit, Bestände, Material- und Informationsfluss nicht mehr sauber über Einzelmaßnahmen beherrschbar sind.

Durchführung: Präsenz / Hybrid

  • Lage: Wertstrom mit Durchlaufzeit-, Bestands- oder Engpassproblem
  • Nutzen: daten- und prozessnaher Blick auf die größten Hebel für Durchsatz und Gesamtleistung
  • Rahmen: meist 5 bis 7 Tage mit Kernteam, Interviews und Datenauswertung

Operative Hebel

Shopfloor und operative Verbesserung

Für Bereiche, die Standards, Führung und sichtbare Verbesserung direkt im Alltag nach vorne bringen wollen.

Poster zum Workshop Gemba und Sprint mit Lean-Meets-Agile-Einordnung.

Workshop

Potenziale vor Ort erkennen und umsetzen

Gemba und Sprint

Für Bereiche, in denen Probleme bekannt sind, Führung aber zu selten direkt im Prozess arbeitet und Verbesserungen im Alltag nicht konsequent umgesetzt werden.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: sichtbare Verschwendung, versandende Maßnahmen, fehlende Gemba-Routine
  • Nutzen: direkte Beobachtung, priorisierte Quick Wins und PDCA-Board für den nächsten Takt
  • Rahmen: 3 Tage Standard
5S-Poster mit den zentralen Schritten der Arbeitsplatzorganisation.

Workshop

Arbeitsplätze sichtbar ordnen und standardsicher machen

5S-Workshop

Für Arbeitsbereiche, Lager oder Linien, in denen Unordnung, Suchzeiten und fehlende Standards Leistung, Sicherheit und Verlässlichkeit bremsen.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: unübersichtliche Arbeitsplätze, Suchzeiten, fehlende Stellplätze und Standards
  • Nutzen: strukturierter Bereich, Auditlogik und sichtbare Verankerung im Alltag
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Bereich
Kaizen-Poster zur strukturierten Problemlösung und Umsetzung im Team.

Workshop

Konkrete Probleme strukturiert lösen und direkt umsetzen

Kaizen-Workshop

Für Teams, die ein konkretes Prozessproblem strukturiert lösen und nicht in abstrakten Diskussionen oder isolierten Einzelmaßnahmen hängen bleiben wollen.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: konkretes Problem, viele Ideen, aber keine fokussierte gemeinsame Lösung
  • Nutzen: gemeinsame Problemlogik, priorisierte Maßnahmen und direkte Umsetzung
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Problemumfang
SMED-Poster mit Fokus auf Rüstablauf, Zeitverlusten und Standards.

Workshop

Rüstzeiten verkürzen und stabilisieren

SMED-Workshop

Für Anlagen und Linien, bei denen Rüstzeiten die Flexibilität begrenzen, stark schwanken oder im Alltag zu viel ungeplanten Druck erzeugen.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: lange oder stark schwankende Rüstzeiten, fehlende Standards, hohe Planungsunsicherheit
  • Nutzen: beobachteter Rüstablauf, priorisierte Hebel und stabilere Umrüstung
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Komplexität
Poster für Visual Management mit Fokus auf Transparenz, Steuerung und Boards.

Workshop

Abweichungen, Aufgaben und Fortschritt sichtbar steuern

Visual Management Workshop

Für Bereiche, in denen Aufträge, Abweichungen oder Maßnahmen im Alltag nicht transparent genug gesteuert werden und ein nutzbares Board-System fehlt.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: fehlende Transparenz, späte Reaktion auf Abweichungen, unklare Prioritäten
  • Nutzen: visuelle Steuerung mit echter Nutzung in Daily und Review
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Bereich
Poster zur Ursachenanalyse und Root Cause Analysis.

Workshop

Problem und Ursache sauber trennen

Ursachenanalyse Workshop

Für Teams, die Probleme oder Abweichungen nicht länger symptomatisch bearbeiten, sondern ihre eigentlichen Ursachen sauber analysieren wollen.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: bekannte Probleme, aber unklare Ursachen oder wiederkehrende Fehlerbilder
  • Nutzen: RCA-Logik, klare Trennung von Problem und Ursache, belastbare Maßnahmen
  • Rahmen: 2 bis 3 Tage je nach Komplexität

Rollen und Steuerung

Rollen, Steuerung und Problemlösung

Für Process Owner, Projektleiter und Moderatoren, die Verantwortung, Takt und Problemarbeit wirksam führen sollen.

Poster zu Process Ownership und End-to-End-Verantwortung.

Workshop

End-to-End-Verantwortung klären

Process Ownership Workshop

Für Unternehmen, in denen Prozessverantwortung über Abteilungsgrenzen hinweg geklärt und wirksam geführt werden soll.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: Prozesse laufen bereichsübergreifend, aber Verantwortung bleibt unscharf
  • Nutzen: klare Rollen, End-to-End-Perspektive und Führungslogik im Alltag
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Prozess und Teilnehmerkreis
Poster zu Projektmanagement für Verbesserungsprojekte mit PDCA-Logik.

Workshop

Verbesserungsprojekte mit PDCA strukturiert steuern

Projektmanagement für Verbesserungsprojekte

Für Verbesserungsprojekte, die im Alltag zu wenig Führung, Struktur oder Nachverfolgung haben und deshalb an Wirkung verlieren.

Durchführung: Präsenz

  • Lage: laufende Maßnahmen, aber unklare Rollen, Prioritäten oder Review-Struktur
  • Nutzen: PDCA-basierte Projektlogik mit klaren Verantwortlichkeiten und Takt
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Projektumfang
Poster zur Prozessmoderatoren-Ausbildung und Workshopmoderation.

Ausbildung

Interne Moderationskompetenz für Analyse- und Verbesserungsworkshops aufbauen

Prozessmoderatoren-Ausbildung

Für Unternehmen, die Analyse- und Verbesserungsworkshops nicht dauerhaft extern moderieren lassen, sondern interne Moderationskompetenz systematisch aufbauen wollen.

Durchführung: Online

  • Lage: Workshopbedarf steigt, interne Moderationskompetenz fehlt oder ist noch unsicher
  • Nutzen: sichere Moderation, Methodeneinsatz und weniger Abhängigkeit von externer Begleitung
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage oder als Reihe mit Praxisphasen

Auswahlhilfe

Passt ein Workshop zu Ihrer Situation?

Ein Workshop passt, wenn Ihr Team eine konkrete Prozesslage gemeinsam bearbeiten und direkt in nächste Schritte übersetzen soll. Für systematischen Rollen- und Kompetenzaufbau ist die Academy der passendere Weg.

Direkt hier starten

  • Wenn das passende methodische Format für den Prozess, den Wertstrom oder einen operativen Engpass bereits feststeht.
  • Wenn Beteiligte, Ziel und Eingriffspunkt bereits grob greifbar sind.
  • Wenn aus Analyse, Ausrichtung und erster Umsetzung direkt ein nächster Schritt entstehen soll.

Erst anders klären

  • Wenn Aufbau, Rollen, Sponsoring oder der passende Einstieg noch strategisch geklärt werden müssen.
  • Wenn Rollenaufbau, Transfer und interne Tragfähigkeit mehr Gewicht haben als ein punktueller Präsenzhebel.
  • Wenn die passende Einordnung zwischen Workshop, Academy und strategischem Einstieg noch sauber geklärt werden muss.

FAQ

Häufige Fragen zu den Workshops

Wann sollte ich mit einem Workshop starten?

Dann, wenn ein Prozess, ein Wertstrom oder ein konkreter Engpass mit den Beteiligten direkt bearbeitet werden soll. Wenn vorher noch Aufbau, Rollen, Sponsoring oder der passende Einstieg geklärt werden müssen, ist zuerst eine strategische Einordnung sinnvoll.

Wann sollte ich statt eines Workshops zuerst Beratung & Coaching wählen?

Wenn Aufbau, Rollen, Sponsoring, Führungslogik oder die Wahl des passenden Organisationsmodells noch offen sind. Dann ist zuerst eine strategische Klärung sinnvoll, bevor ein Präsenzformat festgelegt wird.

Wie unterscheiden sich Workshops und Academy?

Workshops bearbeiten konkrete Prozesslagen, Engpässe oder Umsetzungsfragen im Präsenzformat. Academy steht für Ausbildung, Qualifizierung und Transfer über Programme und Lernpfade hinweg.

Wie viel Vorbereitungsaufwand braucht das Team?

Das hängt vom Format ab. Manche Workshops brauchen vor allem die richtigen Beteiligten und eine klare Eingrenzung, andere zusätzlich Daten, Prozessinformationen oder ein konkretes Verbesserungsprojekt.

Wie geht es nach einem Workshop weiter?

Je nach Lage bleibt es bei einem punktuellen Eingriff oder es folgt Beratungs- und Coachingbegleitung, ein angrenzender Workshop oder ein Qualifizierungsweg über die Academy.

Wenn der Hebel noch offen ist

Noch offen, welches Format oder welcher digitale Hebel passt?

Die Potenzialwerkstatt betrachtet zuerst den realen Prozess. Daraus folgt eine klare Entscheidung: Quick Win, klassischer Workshop, vertiefte Analyse oder Prozessautomatisierung.

  • Prozess und Reibung gemeinsam sichtbar machen
  • klassische und digitale Hebel sauber trennen
  • nächsten Schritt und Verantwortliche festlegen