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Ursachenanalyse Workshop

Der Ursachenanalyse Workshop ist sinnvoll, wenn Fehlerbilder, Abweichungen oder Wiederholprobleme zwar bekannt sind, aber ihre eigentlichen Ursachen im Alltag nicht sauber herausgearbeitet werden. Er macht RCA-Methoden direkt an realen Fällen nutzbar.

Wann es passt

Passt, wenn das Prozessproblem bereits klar eingegrenzt ist

Wählen Sie diesen Workshop, wenn Ziel, Prozesslage und Beteiligte bereits greifbar sind. Wenn der wirksamste Hebel noch nicht feststeht, klärt ihn zuerst die Prozess-KI-Potenzialwerkstatt.

Poster zur Ursachenanalyse und Root Cause Analysis.

Der Workshop hilft, Problem und Ursache sauber zu trennen und Fehlerbilder nicht mit vorschnellen Maßnahmen zu überdecken.

Format
Workshop
Dauer
2–3 Tage je nach Umfang und Komplexität
Zielgruppe
Qualität, Produktion, Technik, Projektleiter und Problemlösungsteams

Durchführung

Wie dieses Format typischerweise durchgeführt wird

Präsenz Standard

Operative Workshops greifen überwiegend direkt im Bereich ein. Online-only wird in diesem Pass bewusst nicht als Standard zugesagt.

Warum nicht online-only

Beobachtung im Prozess, sichtbare Abweichungen und direkte Umsetzung leben von Arbeit vor Ort.

Passender nächster Schritt

Potenzialwerkstatt prüfen

Für wen / Wann sinnvoll

Zielgruppe, Nutzen und passende Kontexte

Prüfen Sie anhand von Zielgruppe, Ausgangslage und erwartetem Nutzen, ob dieses Format zu Ihrer Situation passt oder ein anderer Einstieg sinnvoller ist.

Für wen

  • Mitarbeitende in Qualität, Produktion und Entwicklung
  • Projektleiter in Verbesserungsprojekten
  • Führungskräfte mit Verantwortung für Problemlösung
  • Lean- / Operational Excellence-Verantwortliche

Passend, wenn

  • Ein Problem soll nachhaltig gelöst werden
  • Ursachen sind unklar oder komplex
  • Es besteht Bedarf nach strukturierter Analyse
  • Teams sollen Methoden zur Ursachenanalyse lernen und anwenden
  • Dokumentation und Nachvollziehbarkeit sind wichtig

Typischer Nutzen

  • Klare Trennung zwischen Problem und Ursache
  • Strukturierte Analyse komplexer Fehlerbilder
  • Anwendung bewährter Methoden aus Lean und Six Sigma
  • Nachvollziehbare und dokumentierte Ursachenanalysen
  • Grundlage für nachhaltige Problemlösungen

Eher nicht

  • Die Ursache ist bereits eindeutig bekannt
  • Es geht primär um schnelle Umsetzung ohne Analyse
  • Es fehlt ein konkretes Problem oder Beispiel
  • Es besteht keine Bereitschaft zur strukturierten Analyse

Typische Ausgangslagen

Ausgangslage 01

Probleme treten immer wieder auf

Ausgangslage 02

Ursachen werden vermutet, aber nicht belegt

Ausgangslage 03

Maßnahmen greifen nicht nachhaltig

Ausgangslage 04

Fehler werden schnell „erklärt“, aber nicht wirklich verstanden

Ausgangslage 05

Diskussionen drehen sich im Kreis

Ausgangslage 06

Analysen sind nicht strukturiert oder nicht nachvollziehbar

Ausgangslage 07

Audits hinterfragen Ursachenanalysen

Nächster Schritt

Fragen Sie diesen Workshop direkt an, wenn Prozessproblem, Ziel und Beteiligte greifbar sind. Soll daraus ein größerer OpEx-Aufbau oder systematischer Kompetenztransfer entstehen, können Beratung und Academy passend anschließen.

Ablauf

Wie das Format abläuft

Der Workshop startet mit einem realen Problemfall und baut daraus schrittweise eine saubere Ursachenlogik auf. So wird Root Cause Analysis konkret, nachvollziehbar und direkt für die nächsten Maßnahmen nutzbar.

01

Vorbereitung

Klärung der Zielsetzung mit dem Auftraggeber Auswahl konkreter Problemstellungen oder Fehlerfälle Zusammenstellung eines Teams aus betroffenen Bereichen Vorbereitung von Beispielen oder realen Fällen

02

Durchführung

Einführung in das Thema Ursachenanalyse Bewusstmachen des Unterschieds zwischen Problem und Ursache Diskussion typischer Denkfehler in der Analyse Vermittlung zentraler Methoden: 5 Why Ishikawa-Diagramm Cause-and-Effect-Matrix Bewertung von Ursachen (z. B. Planning Poker) Grundlagen der FMEA Anwendung der Methoden auf reale Problemstellungen: Strukturierung des Problems Sammlung möglicher Ursachen Bewertung und Priorisierung Identifikation der wahrscheinlichsten Ursachen Diskussion der Ergebnisse im Team Ableitung von Maßnahmen auf Basis der Ursachen

03

Auswertung / Priorisierung

Bewertung der identifizierten Ursachen Priorisierung nach Einfluss und Wahrscheinlichkeit Ableitung geeigneter Maßnahmen Dokumentation der Analyse

Was danach vorliegt

Ergebnisse, die weitere Verbesserung möglich machen

Nach dem Ursachenanalyse Workshop liegt nicht nur eine Analyse vor, sondern eine Arbeitsgrundlage, mit der Entscheidungen, Umsetzung und Folgearbeit direkt anschließen können.

Ergebnis 01

Strukturierte und dokumentierte Ursachenanalysen

Ergebnis 02

Klare Unterscheidung zwischen Problem und Ursache

Ergebnis 03

Anwendung mehrerer Analyse-Methoden auf reale Fälle

Ergebnis 04

Priorisierte Liste möglicher Ursachen

Ergebnis 05

Abgeleitete Maßnahmen zur Problemlösung

Wirkung im Alltag

  • Probleme werden nachhaltiger gelöst
  • Maßnahmen greifen gezielter
  • Diskussionen werden sachlicher und strukturierter
  • Teams arbeiten methodischer bei der Fehlersuche

Wie es danach weitergehen kann

Ursachenanalyse Workshop im Alltag verankern

Je nach Lage kann das Format punktuell bleiben oder in weitere Umsetzungsarbeit, Führungsroutinen und methodische Befähigung übergehen.

  • Coaching bei weiteren Ursachenanalysen
  • Unterstützung bei komplexen oder kritischen Problemstellungen
  • Integration der Methoden in bestehende Prozesse
  • Verknüpfung mit Verbesserungsprojekten oder Kaizen-Workshops
  • Unterstützung bei der Dokumentation (z. B. für Audits)
  • Aufbau standardisierter Vorgehensweisen im Unternehmen

Wofür diese Begleitung sorgt

  • Ursachenanalysen werden im Alltag konsequent angewendet
  • Probleme werden nachhaltig gelöst
  • Dokumentation wird auditfähig und nachvollziehbar
  • Teams entwickeln Sicherheit im Umgang mit komplexen Problemen

Der Workshop befähigt die Teilnehmenden, Ursachenanalysen eigenständig durchzuführen. Die Begleitung unterstützt vor allem bei komplexen oder kritischen Fällen.

Fallbeispiel regulatorisches Umfeld

Auditdruck mit sauberer Ursachenarbeit statt Schnellmaßnahmen begegnen

Ein Unternehmen hatte wiederkehrende Abweichungen in einem Produktionsprozess. Ursachenanalysen wurden durchgeführt, führten aber zu keinen stabilen Lösungen Maßnahmen griffen nicht nachhaltig Analysen waren schwer nachvollziehbar Audits hinterfragten die Qualität der Ursachenanalysen Ziel war es, die Vorgehensweise zur Ursachenanalyse zu verbessern und die Mitarbeitenden methodisch zu befähigen. Dazu wurde ein Workshop mit realen Abweichungsfällen durchgeführt.

Branche

Pharma / reguliertes Umfeld (Kunde anonymisiert)

Vorgehen

  • Unterschied zwischen Problem und Ursache
  • Strukturierte Vorgehensweise in der Analyse
  • Einführung verschiedener Methoden
  • Strukturierung der Probleme
  • Anwendung von 5 Why, Ishikawa und weiteren Methoden
  • Bewertung und Priorisierung möglicher Ursachen
  • Ableitung von Maßnahmen

Ergebnis

Strukturierte und nachvollziehbare Ursachenanalysen Klarere Unterscheidung zwischen Symptom und Ursache Höhere Qualität der abgeleiteten Maßnahmen Verbesserte Dokumentation für Audits Mehr Sicherheit im Team bei der Analyse komplexer Probleme

Nächster Schritt

Die Methoden wurden im Alltag weiter angewendet: Der Workshop legte die Grundlage für nachhaltigere Problemlösungen. Durchführung weiterer Ursachenanalysen im Unternehmen Integration in bestehende Qualitätsprozesse Nutzung der Methoden in Verbesserungsprojekten

FAQ

Häufige Fragen zum Format

Was ist der Unterschied zwischen Problem und Ursache?

Das Problem ist das sichtbare Ergebnis. Die Ursache ist der Auslöser dahinter. Der Workshop hilft, diese sauber zu unterscheiden und systematisch zu ermitteln.

Welche Methoden werden eingesetzt?

Typische Methoden sind 5 Why, Ishikawa, Cause-and-Effect-Matrix und Ansätze aus der FMEA. Die Auswahl hängt vom Problem ab.

Können wir eigene Probleme mitbringen?

Ja, das ist sogar ideal. Reale Fälle sorgen für den größten Lerneffekt und direkt umsetzbare Ergebnisse.

Ist der Workshop eher Theorie oder Praxis?

Die Methoden werden kurz vermittelt, aber direkt auf reale Probleme angewendet. Der Fokus liegt auf praktischer Anwendung.

Passende nächste Schritte

Was nach diesem Workshop sinnvoll anschließen kann

Je nach Ergebnis kann ein benachbarter Workshop, die Prozess-KI-Potenzialwerkstatt, ein breiterer OpEx-Aufbau oder ein Ausbildungspfad der passende nächste Schritt sein.

Konkrete Probleme strukturiert lösen und direkt umsetzen

Kaizen-Workshop

Für Teams, die ein konkretes Prozessproblem strukturiert lösen und nicht in abstrakten Diskussionen oder isolierten Einzelmaßnahmen hängen bleiben wollen.

  • Lage: konkretes Problem, viele Ideen, aber keine fokussierte gemeinsame Lösung
  • Nutzen: gemeinsame Problemlogik, priorisierte Maßnahmen und direkte Umsetzung
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Problemumfang

Rüstzeiten verkürzen und stabilisieren

SMED-Workshop

Für Anlagen und Linien, bei denen Rüstzeiten die Flexibilität begrenzen, stark schwanken oder im Alltag zu viel ungeplanten Druck erzeugen.

  • Lage: lange oder stark schwankende Rüstzeiten, fehlende Standards, hohe Planungsunsicherheit
  • Nutzen: beobachteter Rüstablauf, priorisierte Hebel und stabilere Umrüstung
  • Rahmen: 3 bis 5 Tage je nach Komplexität

Programm aus Training, Projektarbeit und Coaching

Six Sigma Green Belt / Black Belt Ausbildung

Für Unternehmen, die Six Sigma nicht als isoliertes Seminar, sondern als Programm mit realer Projektarbeit, Coaching und nachhaltigem Kompetenzaufbau aufsetzen wollen.

  • Lage: nachhaltiger Kompetenzaufbau und reale Verbesserungsprojekte sollen gemeinsam entwickelt werden
  • Nutzen: DMAIC-Methodik, Coaching und messbare Umsetzung im Unternehmen
  • Rahmen: 5 Präsenzmodule à 3 Tage plus Online-Lernen und Projektcoaching

Konkreten Bedarf klären

Dieses Format passend auswählen und anfragen

Im Gespräch klären wir, ob dieses Format wirklich zur Lage passt, wie es zugeschnitten werden sollte und wie ein sinnvoller nächster Schritt danach aussieht.

  • Für wiederkehrende Fehlerbilder, Auditdruck oder zu schnelle Scheinlösungen
  • Verbindet RCA-Methoden direkt mit realen Problemfällen
  • Schafft die Grundlage für nachhaltige Maßnahmen statt Symptombehandlung